Frau balanciert auf einem Drahtseil. Um ihren Bauch trägt sie einen Gurt an dem vier Gurte zur Seite weggehend befestigt sind. Dadurch wird sie von anderen Personen gesichert.

Integrative Pädagogik

 

Ein besonderes Anliegen des ZERUM ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung neue Formen des Erlebens von Körper und Bewegung zu ermöglichen und ein gelingendes und faires Miteinander zu initialisieren.

Durch das zeitgleiche Miteinander von Kinder-, und Jugendgruppen mit und ohne Beeinträchtigung am Zerum entstehen über die Angebote hinaus wichtige Integrationsmomente. Im Rahmen des IntegrationsProjektes können Menschen mit Beeinträchtigungen unser » Programmangebot nutzen.

 

Beispiele für integrativ-pädagogische Aspekte in der Arbeit am ZERUM:

 

 

IntegrationsProjekt

 

Das IntegrationsProjekt hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Beeinträchtigung durch vielfältige Bewegungsanreize neue bzw. häufig verstellte Erfahrungsmöglichkeiten nahe zu bringen. Der eigene Körper und die Bewegung bilden hierbei den Schlüssel zur Selbst- und Welterfahrung. Ziel ist es, eine selbst stärkende Körperaneignung zu fördern sowie Autonomie stärkende Prozesse in Gang zu setzen. Eine große Rolle spielt hierbei auch die aktive Mitgestaltung der eigenen Bewegungswelt, d.h. die selbsttätige Veränderung der Umgebung sowie die Herstellung von Gegenständen (z.B. Bewegungsgeräten).

» Informationen zum IntegrationsProjekt

 

 

Rollisegler

 

Zum ZERUM gehört ebenfalls der rollstuhlgerechte Großsegler "Wappen von Ueckermünde". Auf diesem Schiff werden die Ansätze der Integrativen Pädagogik und der Erlebnispädagogik umgesetzt.

Segeltörns auf dem Rollisegler bieten die Möglichkeit, intensive Selbsterfahrungen gerade auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zu machen, ohne dabei vorrangig Defizite ausgleichen zu müssen. Es können dabei positive Körper- und Umwelterfahrungen gesammelt werden. Während der Fahrt wird das gemeinsame Leben von jungen Menschen mit und ohne Behinderung an Bord erbrobt. Den Teilnehmern wird im Umfeld einer Gruppe die Gelegenheit gegeben, gemeinsam an der Erreichung eines Zieles zu arbeiten. Vor diesem Hintergrund besteht die Chance die Aufmerksamkeit auf den Menschen und nicht auf die Behinderung zu lenken. Menschen ohne Beeinträchtigung erhalten im Gegenzug die Möglichkeit  Hemmungen und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Handicaps abzubauen und so aktiv an einer Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in die Gesellschaft und an der Normalisierung ihrer Lebensumstände mitzuwirken.

» Informationen zum Rollisegler